Chronik von 1577 bis 2019

Zeitraum: 1500 bis 1599    1600 bis 1699    1700 bis 1799    1800 bis 1899    1900 bis 1999    2000 bis 2099    
 
1643: Zeche Nachtigall im Braunsberge: Es wurde ein Mutschein für einen schon angefahrenen Stollen beantragt. Der Abbau war schwierig, da der Betrieb sehr abgelegen war und es daher kaum Abnehmer für die Kohle gab.
1645: Zecht St. Peter: durch die Gewerken Pastor von Wengern, Arnoldus Dröghorn und Thönies Steinhaus gemutet
1649: Zecht St. Peter: Verliehung
1650: Zeche Glückauf: Am 16. April des Jahres 1650 kam es zur allgemeinen Belehnung der Zeche Glückauf im Fluesloher Berge.
1650: Zeche Frosch: Betriebsbeginn
1650: Zeche Sieper & Mühler Gruben: Verleihung einer Grube (wahrscheinlich Mühler)
1655: Zeche Hütterbank: nbsp;Am 28. Juni des Jahres 1655 erfolgte eine allgemeine Belehnung des Hermann auf dem Siepen auf eine 5 Fuß mächtige Kohlenbank, die Hutterbank, die später Hütterbank genannt wurde und die in westlicher Fortsetzung Sieper-Bank heißt.  Einer der beteiligten Gewerken war der Grundeigentümer Peter vom Schee. Gleichzeitig mit dieser Belehnung auf die Kohlenbank erfolgte die Genehmigung, einen Stollen zu treiben. Außerdem erhielten die Bergwerksbesitzer die Genehmigung, die angefahrene Kohlenbank (Flöz) abzubauen.
1655: Zeche Sieper & Mühler Gruben: Verleihung einer Grube (wahrscheinlich Sieper)
1661: Zeche Caninchen: Im Jahr 1661 erfolgte die Verleihung des Grubenfeldes.
1662: Zeche Trappe: Die älteste Erwähnung des örtlichen Steinkohlenbergbaus bezieht sich auf eine Urkunde von 30. März 1662, die besagt, dass der Stollen „Fredholder Bank“ durch Vorfahren vor 100 Jahren angelegt wurde.Die Fredholder Bank war mindestens seit dem Jahr 1650 in Betrieb. Das Bergwerk wurde zunächst mit dem Namen der verliehenen Flöze Trappe & Adler bezeichnet. Das Flöz Adler & Trappe befand sich am südlichen Flügel einer sich nach Osten aushebenden Mulde. Zum damaligen Zeitpunkt ging man davon aus, dass es sich bei Adler und Trappe um zwei unterschiedliche Flöze handelte. Wenig später wurde das Bergwerk nur mit dem Namen Trappe belegt. Das Bergwerk war dann im Bereich der heutigen Straßen Am Hülsey, Am Kapp, Im Blumenthal, Im Steinhausen, Am Messewinkel und der Schlebuscher Straße in Betrieb.
1662: Zeche Nachtigall im Braunsberge: Etwa 1662 soll nach zwei Jahren Stillstand wieder Kohle gewonnen worden sein.
1662: Zeche Hütterbank: Im Jahr 1662 kam es zu einem Vergleich zwischen Peter von Schee und Hermann von Siepen, die Kohlenbank auf dem Besitz von Schee gemeinsam abzubauen.
1670: Stöcker Hauptgrube: Die Stöcker Hauptgrube entwickelte sich durch eine Neuverleihung an den Gewerken Cordt Stoc
1681: Zeche Gabe Gottes: Gründung
1682: Zeche Hasenberg: Im Jahr 1682 wurde dem Gewerken Peter Stock das Abbaurecht für ein Flöz am Hasenberg bei Sprockhövel verliehen. Wie lang der Abbau in dieser Zeche dann andauerte, ist nicht bekannt.
1685: Zeche Hütterbank: Am 17. Oktober 1685 kam es zu einer erneuten Verleihung, die dann am 24. März 1698 und am 25. Januar 1725 erneuert wurde.
1687: Zeche Mühler Bank: Verleihung der Belehnung über die Mühler Bank am 10. Februar an die beiden Gewerken Caspar zur Mühlen und Peter zur Mühlen
1693: Zeche Oberste Bank: rfolgte die Belehnung eines Grubenfeldes an Johann auf dem Großen Siepen (28.01.1693). Das Feld reichte von der „Bredens Egge“ bis zum „Horather Feld“
1693: Zeche Sieper & Mühler Gruben: Verleihung  einer Grube im oberen Felderbachtal.
1694: Zeche Leveringsbank: Bereits am 23. Juli des Jahres 1694 wurde ein Längenfeld verliehen.